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Kinder sind unsere Zukunft.
Messer, Gabel, Schere, Licht, ist für kleine Kinder nicht. Man könnte diese veralteten Ansichten erweitern auf Streichhölzer und Feuerzeuge. Viele brandtote Kinder würden noch leben, wenn wir ihnen die Handhabung von Streichhölzer und Feuerzeug gezeigt und somit deren Neugierde befriedigt hätten.Für die folgenden Generationen tragen wir alle eine große Verantwortung. Dies gilt auch für die Brandschutz- und Sicherheitserziehung, die bei Kindern leider all zu oft vernachlässigt wird. Kinder, die zufällig verbotene Streichhölzer finden, ziehen sich zurück und zündeln.
Brandschutz- und Sicherheitserziehung ist ein Sammelbegriff - es gibt aber keine Sammellösung, da gerade bei Kindern die besonderen und individuellen Maßstäbe zu berücksichtigen sind. In der Gefahrenaufklärung gab es für Kinder bisher nur wenig Lehrmaterial, wie es bei Erwachsenen unter ganz anderen Bedingungen Verwendung findet.
Ein Erwachsener ist aber nicht mit einem vierjährigen Kind zu vergleichen. Gerade Brandschutz- und Sicherheitserziehung für Kinder und Jugendliche muss anders aussehen als für Erwachsene! Kinder haben Anspruch auf eine bestmögliche Aufklärung um Gefahrensituation zu erkennen und richtig handeln zu können.
Die "Lieben Kleinen" lassen oftmals keine Gelegenheit aus ihre Umwelt zu erforschen besonders dann wenn man gar nicht damit rechnet. Die Gefahr entsteht durch :
* Kindliche Neugier * Kindlichen Spieltrieb * Kindlichen Nachahmungstrieb
Das sind die Hauptursachen wenn Kinder leichtfertig Feuer legen oder andere Gefahrensituationen herbeiführen. Dies geschieht vor der Haustür ebenso wie in der Wohnung, im Kindergarten, in der Schule, auf dem Spielplatz - einfach überall.
Verbote, Abschreckung, Angst - damit ist das Problem nicht zu lösen. Ein Verbot wirkt nur, solange man es kontrollieren kann. Heimlichkeiten sind die Folge. Nur gemeinsam ist diese Aufgabe zu lösen:
* durch die Feuerwehr * durch Eltern * durch Erzieher/Erzieherinnen und Lehrer/Lehrerinnen
Leider besagt die Statistik, dass in Deutschland durchschnittlich in jeder Woche zwei Menschen ihr Leben durch ein Brandereignis verlieren und das jedes Jahr in Deutschland rund 1,8 Millionen Kinder, mehr als 570.000 von ihnen im Heim- und Freizeitbereich, verunglücken. Damit gehören Unfälle zu den höchsten Gesundheitsrisiken von Kindern. Das ist eine traurige Bilanz, vor allem vor dem Hintergrund, dass oftmals die falschen Primär - Maßnahmen ergriffen werden.
Kinder im Vorschulalter beobachten sehr genau, sie ahmen gerne nach, verarbeiten Erlebnisse im Spiel und lernen so richtige Verhaltensweisen. Sie erfassen mit Bildern illustrierte Geschichten oder sehr kurz und einfach geschilderte Erlebnisse und sind in der Lage, gedanklich Lösungsmöglichkeiten vorwegzunehmen. Sie prägen sich Merksätze o. ä. über das Bild ein und können diese so besser behalten. Eigene Erlebnisse und Erfahrungen können sie erzählen und einfache Schlussfolgerungen für ihr zukünftiges Verhalten in einem ähnlichen Fall ziehen.
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