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Unterflurhydranten befinden sich meistens in der Farbahndecke oder eingelassen im Bürgersteig. Der Vorteil gegenüber dem Oberflurhydranten liegt auf der Hand. Da er befahren werden kann stellt er kein Hindernis da und kann fast an jedem Ort installiert werden. Eine Wasserentnahme erfolgt durch ein Standrohr, welches in den Hydranten gedreht wird. Allerdings hat dieser Hydrantentyp auch mehrere Nachteile. Zum einen wird er oft zugeparkt oder mit Schmutz, Eis und Schnee verdeckt. In den kalten Jahreszeiten kommt noch dazu, dass sich oftmals Eisschichten innerhalb der Hydrantenvorrichtung bilden, bei einem defekten Wasserablauf und dieser dann nicht genutzt werden kann.
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Damit so etwas nicht passiert, werden alle Hydranten im Gemeindegebiet, zweimal im Jahr von der Tastruper Feuerwehr gespült und auf ihre Funktion kontrolliert. Im Herbst werden zudem Plastikfolien zwischen dem Hydrantenschacht und dem Hydrantendeckel gelegt, damit letzterer sich bei Frost leichter abheben lässt. Schäden an den Hydranten werden notiert und an den Wasserbeschaffungsverband Nord gemeldet, der diese dann sehr schnell behebt.
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Die Überprüfung ist natürlich nur möglich, wenn die Feuerwehr an die Hydranten auch heran kommen. Daher muss jeder Bürger darauf achten, dass sie keine Hydranten mit ihren Fahrzeugen zuparken. Schließlich benötigt die Feuerwehr die Hydranten, um im Brandfall schnell genügend Löschwasser zu bekommen. Ist ein Hydrant nicht zugänglich, kann dies zu ernsthaften Verzögerungen im Einsatzablauf führen - eine Erhöhung des Sachschadens und sogar die Gefährdung von Menschenleben sind die Folge.
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„Dies behindert uns nicht nur dabei, die Hydranten winterfest zu machen, sondern bedeutet für die Anwohner auch ganz klar eine erhöhte Gefährdung: Im Ernstfall kann die Hilfe der Feuerwehr ernsthaft verzögert werden. Dabei sollten Autofahrer nicht nur auf die einfach zu erkennenden Überflurhydranten achten, sondern auch auf die viel häufiger verwendeten Unterflurhydranten.
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Zu erkennen sind diese im Boden eingelassenen Wasseranschlüsse an den ovalen Verschlussplatten mit der Aufschrift Hydrant sowie an den rechteckigen, rot umrandeten ,H’-Hinweisschildern, die den Feuerwehrleuten die genaue Lage des Hydranten beschreiben. Wer Hydranten zuparkt, riskiert, dass sein Fahrzeug abgeschleppt wird oder im Notfall sogar beschädigt wird. Im übrigen kommt für die Schäden, die an einem falsch geparktem Fahrzeug entstehen, weder die Feuerwehr auf, noch die Gemeinde. Der Schaden muss durch den Verursacher (dem Fahrzeughalter) selbst getragen werden.
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