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Tragbare Pumpen
Diese Pumpen werden auch TS (Tragkraftspritze) genannt. Mit Einführung der neuen Norm werden sie in Deutschland als PFPN (Portable Fire Pump Normal Pressure) bezeichnet. Im deutschsprachigen Raum sind am meisten Tragkraftspritzen mit einer Nennförderleistung zwischen 800 l und 1600 l pro Minute verbreitet.
Die tragbaren Pumpen besitzen einen eigenen Motor, meist einen Ottomotor in seltenen Fällen auch einen Dieselmotor. Als Antrieb fungieren i. d. R. adaptierte serienmäßige Motoren. Weit verbreitet bei älteren westdeutschen Modellen war der luftgekühlte Industriemotor von VW. Die Leistungsgrenze dieser Pumpen steht in engem Zusammenhang mit ihrem Gewicht, das von vier Feuerwehrleuten getragen werden können soll, und zwar nicht nur auf ebenem Grund, sondern auch in steileren Gebieten in den Bergen. Sie haben den Vorteil, dass sie auch entfernt vom Einsatzfahrzeug zur Wasserentnahme aus offenen Gewässern verwendet werden können.
Ältere Modelle haben einen Schnurstarter oder eine Kurbel, in den neuen deutschen Bundesländern weit verbreitet, sowie bei sehr alten westdeutschen Pumpen auch noch eine Anwurfstange. Neuere Modelle haben einen elektrischen Starter, oft ergänzt durch einen Schnurstarter für den Fall, dass der elektrische Starter nicht funktioniert.
Durch die Verwendung von Leichtbauteilen (Aluminiummotoren und Tragegestellen) sind heute Pumpen leistungsfähiger jedoch vom Gesamtgewicht nicht schwerer als frühere Modelle.
Daneben gibt es noch besondere Bauformen wie schwimmfähige Pumpen oder auf dem Rücken zu transportierende Tragkraftspritzen, die zum Beispiel bei Waldbrandeinsätzen gute Dienste leisten.
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Nachdem die alte Spritze schon über fünfzig Jahre ihren Dienst versehen hat und immer häufiger Reparaturen notwendig waren, wird nun eine neue Tragkraftspritze für die Feuerwehr Tastrup angeschafft. Die neue Pumpe, die bei zehn bar Ausgangsdruck 1000 Liter pro Minute fördert, wird eine Tragkraftspritze TS 8/8 mit Baujahr 1958 ersetzen. Der Auslieferungstermin wird in etwa bei 4 bis 6 Wochen liegen. Tragkraftspritzen sind mobile Geräte, die in Löschfahrzeugen mitgeführt werden.
Technische Daten: MAGIRUS Tragkraftspritze EUROFIRE 2000. Preis ca.: € 10.000 € EN 14 466 - PFPN 10-1000
Motor: Wassergekühlter 4-Zyl.-4-Takt-Ottoreihenmotor Fiat FIRE 1242 MPI, Mehrpunkteinspritzung mit Lambda-Regelung, Elektrostart mit Batterie 12 V/30 Ah und zusätzlicher rückschlagsicherer Handstartvorrichtung, Leistung 54 kW (74 PS) bei 6000 U/min, Hubraum 1242 cm3, Kraftstofftank für 18 l Superbenzin
Feuerlöschkreiselpumpe: Wartungsarme 2-stufige MAGIRUS-Feuerlöschkreiselpumpe aus seewasserbeständiger Leichtmetall-Legierung, schmutzunempfindliches Entlüftungssystem MAGIRUS-Primatic, Förderleistung (nach DIN) 1700 l/min. bei 8 bar und 1300 l/min. bei 10 bar
Weitere Ausstattung: Rohrrahmen-Tragegestell aus rostfreiem Stahl mit ergonomisch angeordneten Griffen, Arretierungsmöglichkeit zum Befestigen der TS, Armaturenbrett mit allen Bedienungs- und Kontrollelementen, Gewicht betriebsbereit ca. 189 kg
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Von 1891 bis ca. 1936 wurde der Brandschutz u. a. durch eine Zubringerspritze gewährleistet.
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Die erste mit Benzin betriebene Zweitaktpumpe der Firma Rosenbauer wurde 1936 in den Dienst gestellt.
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1958 wurde eine Magirus Deutz 4-Takt Tragkraftspritze erworben, die durch eine neue Feuerlöschkreispumpe 2009 ersetzt wird.
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Bevor die Feuerwehr Tastrup 1962 ein eigenes Feuerwehrfahrzeug bekam, wurde die Feuerwehrausrüstung auf einem Anhänger transportiert. Neben der Pumpe wurde der Einsatzanhänger u.a. mit Schläuchen, Strahl-, Ansaug- und Steigrohrenrohren beladen. Aus Materialmangel wurden die Aufbauten damals aus Sperrholz oder Presspappe gefertigt. Gezogen wurde der Anhänger entweder von einem Traktor oder einem LKW.
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Einbaupumpen
Einbaupumpen sind meist heckseitig, teils auch in einem Geräteraum rechts oder links am Fahrzeug, in den Tanklöschfahrzeugen und Löschgruppenfahrzeugen fest integriert. Sie werden mit dem Fahrzeugmotor über den Nebenabtrieb angetrieben. Je nach Leistung haben sie zwei bis vier Druckausgänge und sind eventuell mit einem am Fahrzeugdach montierten Monitor oder einer Schnellangriffseinrichtung verbunden. Saugseitig haben sie eine direkte Verbindung mit einem Wassertank und zusätzlich einen A-Sauganschluss.
Einbaupumpen haben eine zusätzliche Bypass-Leitung, über die eine kleine Menge Wasser auch immer in den Wassertank wieder retour gepumpt werden kann. Dies vermeidet ein Einfrieren des Tanks, sowie das Überhitzen der Pumpe, wenn für längere Zeit kein Wasser gefördert wird, da das im Kreis gepumpte Wasser leicht erwärmt wird und in der Pumpe zur Dampfblasenbildung führen kann (Kavitation), was eine Beschädigung der Pumpe zur Folge hat.
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Vorbaupumpen
Die nicht mehr so verbreiteten Vorbaupumpen sind frontseitig montierte Pumpen, die mit dem Fahrzeugmotor angetrieben werden. Diese Pumpen werden nur in Löschfahrzeugen älterer Bauart oder an Fahrzeugen aus dem Katastrophenschutz verwendet, die keinen eigenen Tank an Bord haben, weil beispielsweise eine Tragkraftspritze im Heck vorhanden ist.
Entwickelt wurden sie vor allem aus Erfahrungen des Zweiten Weltkrieges, wo bei zusammengebrochenem Hydrantennetz Löschwasser aus Seen, Flüsse, Teichen oder Bombenkratern entnommen werden musste.
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Wasserstrahlpumpenn
Wasserstrahlpumpen dienen nicht der Löschwasserversorgung, sondern findet hauptsächlich im Lenzbetrieb Verwendung. Der Begriff Lenzen bedeutet z.B. das Entfernen von unerwünschten, in den Keller eingedrungenen Wassers.
Die Tubo-Wasserstrahl-Pumpe besitzt eine Wasserturbine, die durch einen Wasserstrom angetrieben wird. Dieser wird in der Regel mit Tanklöschfahrzeugen erzeugt, so das das Treibwasser im Kreislauf gefahren werden kann. Diese Turbine treibt auf gleicher Welle eine Kreiselpumpe an, die das Schmutzwasser dann getrennt vom Treibwasser abpumpt. Praktisch lassen sich so Fördermengen von bis zu 1500 l/min verwirklichen.
Die Wasserstrahlpumpe wird durch einen Treibwasserstrom angetriben. Da der Wasserkreislauf hier nicht geschlossen ist, wird hierbei sehr viel Frischwasser verbraucht.
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Tauchpumpe
Die elektrisch betriebene Tauchpumpe ist im Gegensatz zur Turbinentauchpumpe sehr handlich und leicht in Stellung zu bringen. Das Wasser lässt sich bis auf etwa 4-5 cm Höhe absaugen. Allerdings ist die Förderleistung, von der Förderhöhe abhängig und mit etwa 300 l/min deutlich geringer als bei der Wasserstrahlpumpe.
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